Das Wochenbett – eine Liebeserklärung
- 11. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Dies ist einerseits eine Liebeserklärung an das Wochenbett und andererseits ist das
Wochenbett selbst eine Liebeserklärung an dich!
Wann nehmen wir uns die Zeit, ein Ereignis, einen Prozess, einen Wandel, eine
Transformation bewusst zu integrieren? Dem Raum zu geben, was geschehen ist? Zu
verdauen, was sich verändert hat? Das Neue sich entwickeln zu lassen? Das Alte zu
verabschieden? Körper, Geist und Seele zu verwöhnen nach einer herausfordernden Phase?
Uns zu stärken und vielleicht auch wieder neu kennenzulernen?
Das Wochenbett ist zu meiner Begleiterin geworden. Was auch immer gerade an
herausfordernden Situationen in meinem Leben und den Leben meiner Liebsten auftritt –
das Wochenbett erscheint oft als Gedanke in meinem Feld. Als Möglichkeit des Verdauens
und der Integration.
Uns zu nähren, uns nähren zu lassen, uns von uns umsorgenden und liebenden Menschen
umgeben und verwöhnen zu lassen. Zu reflektieren, zu verabschieden und Neues
willkommen zu heissen.
Nähe, Verbundenheit, Liebe, Fürsorge.
Ein offenes Ohr, eine Massage, ein Gespräch, ein warmes Mahl. Und vor allem: Zeit. Zeit, um die Veränderungen und die neue Situation erst einmal zu begreifen und mich dann Stück für
Stück damit einzufinden.
Das Wochenbett als Lösung für alle Herausforderungen?
Ich spüre, dass im Wochenbett eine unglaubliche Kraft liegt. Die Kraft, als Einzelne*r und als
Menschengruppe wieder vermehrt in Verbindung zu kommen, in Kontakt zu sein.
Miteinander und mit den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen. Und dass dies Heilung
ist. Uns selbst diese Zeit der Erholung, Stärkung und Integration zu schenken, sehe ich als
grosses Geschenk und als Notwendigkeit für Gesundheit auf allen Ebenen.
Wann hättest du ein Wochenbett gebraucht?
Was hat dich damals daran gehindert, eine Art Wochenbett für dich einzufordern?
Wie würdest du dir dein Wochenbett wünschen?
Wie möchtest du dich im Wochenbett fühlen?
Wann könnte dein nächstes (oder erstes) Wochenbett sein?
Was darfst du dafür vorbereiten? (z.B. Menschen um Unterstützung anfragen, sie in dein
Vorhaben einweihen, schwanger gehen mit der Idee des Wochenbetts und damit einer
wohlwollenden, liebevollen, fürsorglichen Unterstützung etc.)
Viel Freude bei deiner Wochenbettplanung
<3
Barbara
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